Sicherheit & Notruf

Hausnotruf: Kosten, Zuschuss und was er wirklich leistet

Kurz gesagt: Ein klassischer Hausnotruf mit Notrufzentrale kostet eine monatliche Grundgebühr plus einmalige Anschlussgebühr. Wer mindestens Pflegegrad 1 hat und überwiegend allein lebt, bekommt von der Pflegekasse einen festen Zuschuss von 25,50 Euro im Monat, dazu eine einmalige Pauschale für den Anschluss. Bei vielen Anbietern deckt das die Basisleistung komplett ab. Wer nur eine Rufmöglichkeit innerhalb der eigenen vier Wände braucht, kommt oft mit einem einfachen Funk-Notrufknopf ohne laufende Kosten aus.

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Die Frage nach dem Hausnotruf kommt selten aus heiterem Himmel. Meistens steht sie im Raum, nachdem etwas passiert ist: ein Sturz im Bad, ein Anruf, der einen Nachmittag lang nicht angenommen wurde. Danach beginnt die Suche nach einer Lösung, und die ist unübersichtlicher als nötig. Anbieter mit Verträgen und Zentralen, günstige Geräte aus dem Onlinehandel, Notruf-Apps: Alle behaupten, das Gleiche zu leisten. Sie leisten aber nicht das Gleiche.

Dieser Text erklärt, wofür Sie beim klassischen Hausnotruf bezahlen, welchen Anteil die Pflegekasse übernimmt und unter welchen Bedingungen, und wann ein einfaches Gerät ohne Vertrag die ehrlichere Antwort ist.

Warum die Zeit nach einem Sturz über alles entscheidet

Der Sturz selbst ist selten das eigentliche Problem. Ein Oberschenkelhalsbruch ist eine schwere Verletzung, aber behandelbar. Gefährlich wird die Zeit danach. Wer stürzt und nicht mehr selbstständig aufstehen kann, liegt im ungünstigsten Fall stundenlang auf kaltem Fliesenboden. Fachleute sprechen vom Long Lie, dem langen Liegen. Es führt zu Unterkühlung, Austrocknung und Druckstellen, und die Prognose verschlechtert sich mit jeder Stunde, unabhängig davon, wie schwer die ursprüngliche Verletzung war.

Genau hier liegt der Zweck eines Notrufsystems. Es verhindert keinen Sturz. Es verkürzt die Zeit zwischen dem Sturz und dem Moment, in dem jemand kommt. Daraus folgt eine praktische Konsequenz: Entscheidend ist nicht, wie viele Funktionen ein Gerät hat, sondern ob der Betroffene den Knopf im Ernstfall erreicht und drückt. Ein Gerät, das im Flur hängt, während der Sturz im Bad passiert, hilft nicht. Ein Gerät, das beim Duschen abgelegt wird, ebenfalls nicht.

Parallel lohnt der Blick auf die Ursachen. Die meisten Stürze passieren an wenigen, wiederkehrenden Stellen. Wer diese entschärft, braucht den Notruf im besten Fall nie. Die typischen Gefahrenstellen haben wir im Beitrag zur Sturzprävention in der Wohnung zusammengestellt.

Die drei Systemarten im Überblick

Bevor es um Geld geht, muss klar sein, was verglichen wird. Unter dem Begriff Hausnotruf laufen drei sehr unterschiedliche Dinge, und die Verwechslung ist der häufigste Grund für Fehlkäufe.

Art Wofür Für wen Preisklasse
Klassischer Hausnotruf mit Zentrale Knopfdruck erreicht eine rund um die Uhr besetzte Zentrale, die Sprechkontakt aufnimmt und Hilfe schickt Alleinlebende ohne Angehörige in der Nähe Monatliche Grundgebühr, Zuschuss der Pflegekasse möglich
Funk-Notrufknopf ohne Vertrag Sender löst einen lauten Empfänger in der Wohnung aus, keine externe Zentrale Paare, Mehrgenerationenhäuser, Nachbarn im Haus Einstieg, einmalige Anschaffung
Notrufgerät mit App und Mobilfunk Alarm geht als Nachricht aufs Handy der Angehörigen, teils mit Standort Angehörige, die erreichbar sind und selbst reagieren Mittelklasse bis Premium, je nach Ausstattung

Der Unterschied ist grundlegend: Nur bei der ersten Variante sitzt am anderen Ende ein Mensch, der immer da ist. Bei den beiden anderen hängt alles daran, dass jemand den Alarm hört oder das Handy in der Hand hat. Wer diese Frage ehrlich beantwortet, hat die Auswahl praktisch schon getroffen.

Was der klassische Hausnotruf kostet und was Sie dafür bekommen

Beim Vertragshausnotruf zahlen Sie zwei Dinge: eine einmalige Anschlussgebühr für Installation und Einrichtung und eine monatliche Grundgebühr für Gerät und Bereitschaft der Zentrale. Anbieter sind die großen Wohlfahrtsverbände, aber auch private Dienstleister. Die Preise unterscheiden sich regional erheblich, deshalb lohnt der Vergleich von mindestens drei Angeboten am Wohnort.

Die Basisleistung

Im Grundtarif enthalten sind meist das Basisgerät mit Freisprecheinrichtung, ein Funksender als Armband oder Halskette, die Aufschaltung auf die Notrufzentrale rund um die Uhr und die Alarmierung hinterlegter Kontaktpersonen oder des Rettungsdienstes.

Die Zusatzleistungen

Alles darüber hinaus kostet extra und wird gern unterschätzt. Der wichtigste Zusatz ist die Schlüsselhinterlegung. Ohne sie steht der Rettungsdienst vor einer verschlossenen Tür und öffnet sie im Zweifel gewaltsam. Weitere übliche Optionen sind Sturzsensoren, mobile Geräte für unterwegs und der Bereitschaftsdienst, bei dem ein Mitarbeiter des Anbieters statt des Rettungsdienstes kommt.

Eine Warnung: Der Bereitschaftsdienst klingt beruhigend, ist aber der teuerste Baustein im Paket. Wenn Kinder oder Nachbarn im selben Ort wohnen und einen Schlüssel haben, ist er verzichtbar.

Der Zuschuss der Pflegekasse: 25,50 Euro im Monat

Der Hausnotruf ist als Pflegehilfsmittel anerkannt. Die Pflegekasse übernimmt für das Basispaket einen festen Betrag von 25,50 Euro monatlich sowie eine einmalige Anschaltpauschale. Bei vielen Anbietern deckt dieser Zuschuss den Grundtarif vollständig ab. Zusatzleistungen wie Schlüsselhinterlegung oder Bereitschaftsdienst zahlen Sie selbst.

Wer den Zuschuss bekommt

Drei Voraussetzungen müssen zusammenkommen. Erstens mindestens Pflegegrad 1, die niedrigste Stufe und leichter zu erreichen, als viele annehmen. Zweitens muss die Person überwiegend allein leben. Das heißt nicht zwingend, dass niemand sonst in der Wohnung gemeldet ist, sondern dass sie über einen erheblichen Teil des Tages ohne Hilfe im Haushalt ist. Ein berufstätiger Partner, der acht Stunden außer Haus ist, kann diese Voraussetzung erfüllen. Drittens muss ein erhöhtes Notfallrisiko bestehen, etwa durch Sturzgefahr, Herzerkrankungen, Diabetes oder Epilepsie.

So läuft der Antrag

Der Weg ist kürzer, als er aussieht. Sie wählen zuerst einen Anbieter, denn dieser stellt den Antrag meist für Sie. Nötig sind der Pflegegradbescheid, gegebenenfalls eine ärztliche Begründung und Angaben zur Wohnsituation. Der Antrag geht an die Pflegekasse, die bei der Krankenkasse angesiedelt ist, nicht an die Krankenkasse selbst.

Wichtig: Schließen Sie den Vertrag nicht ab, bevor der Zuschuss bewilligt ist, und lassen Sie sich schriftlich bestätigen, welcher Tarif als Basisleistung gilt. Genau hier entstehen die meisten Überraschungen, weil ein Komforttarif abgeschlossen wird, von dem die Kasse nur den Basisanteil trägt.

Für bauliche Anpassungen gibt es einen separaten Topf. Wie Sie diesen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen, haben wir beschrieben. Beide Leistungen schließen sich nicht aus.

Wann ein einfacher Notrufknopf ohne Abo genügt

Jetzt der Teil, den Sie in der Anbieterwerbung nicht finden: Der klassische Hausnotruf ist die richtige Lösung für alleinlebende Menschen ohne schnell erreichbare Hilfe. Das ist eine klar umrissene Gruppe, und viele, die sich für einen Vertrag interessieren, gehören gar nicht dazu.

Ein typisches Beispiel: Ein Ehepaar lebt zusammen, einer ist gut zu Fuß, der andere sturzgefährdet. Hier braucht es keine externe Zentrale, sondern eine zuverlässige Möglichkeit, den Partner aus dem Bad heraus zu rufen, auch wenn der im Garten ist. Genau dafür gibt es Funk-Notrufsysteme aus Sender und lautem Empfänger. Dasselbe gilt, wenn die Tochter in derselben Straße wohnt.

Der häufigste Fall ist aber ein anderer: Es ist noch nichts passiert, die Angehörigen sind nur beunruhigt. Hier ist ein einfaches System die sinnvolle erste Stufe. Es zeigt innerhalb weniger Wochen, ob der Betroffene das Gerät überhaupt trägt. Wer den Sender konsequent trägt, wird das auch bei einem Vertragsgerät tun. Wer ihn nach drei Tagen in die Schublade legt, hätte mit einem teuren Abo nur Geld verbrannt.

Einfache Funksysteme für die Wohnung

Notrufknopf für Senioren, 2 Sender 1 Empfänger, Senioren Notruf ArmbandAnsehen ↗Die Grundform besteht aus einem Sender, den der Betroffene trägt, und einem Empfänger in der Steckdose, der bei Knopfdruck laut Alarm gibt. Ein solides Einsteiger-Set mit zwei Sendern und einem Empfänger deckt genau diesen Fall ab und kommt bei über hundert Bewertungen auf einen sehr guten Schnitt. Zwei Sender sind kein Luxus: Einer liegt am Bett, einer wird getragen oder liegt im Bad.

ChunHee Notrufknopf für Senioren/ Senioren Notruf/Hausnotruf Intern 150M SOS Alarm Kabellos für Pflegebedürftige Geduldig ÄltererAnsehen ↗Ist die Wohnung größer oder soll der Empfänger eine Etage tiefer stehen, entscheidet die Reichweite. Ein bewährtes Funk-Notrufsystem mit größerer Reichweite und über tausend Bewertungen ist hier die naheliegende Wahl. Herstellerangaben zur Reichweite gelten allerdings für freies Feld. Rechnen Sie bei Betondecken mit deutlich weniger und testen Sie die Verbindung an jeder Stelle, an der sie im Ernstfall funktionieren muss.

Notrufknopf für Senioren, Kabellos Senioren Notruf Armband USB-AufladungAnsehen ↗Wer das Batteriewechseln vermeiden will, greift zu einem Modell mit wiederaufladbarem Sender per USB. Bequemer, aber mit einem Haken: Ein Gerät am Ladekabel sitzt gerade nicht am Handgelenk.

Systeme mit Batteriewarnung und mehreren Sendern

Die größte Schwachstelle günstiger Systeme ist die leere Batterie, die niemand bemerkt. Ein Gerät, das monatelang nicht benutzt wird, wirkt funktionsfähig, bis es darauf ankommt. Modelle mit ausdrücklicher Batteriewarnung melden sich, bevor der Sender ausfällt. Ein Set mit Batteriewarnung und Armbandsender aus der Mittelklasse ist deshalb oft die vernünftigere Anschaffung als das billigste Angebot.

Unabhängig vom Modell: Legen Sie einen festen Testtermin fest, einmal im Monat, immer am selben Tag. Drücken Sie den Knopf und hören Sie, ob der Empfänger anschlägt, und zwar aus dem Bad heraus, nicht vom Wohnzimmer aus. Ohne diese Routine ist jedes Notrufsystem eine Vermutung.

Alarm direkt aufs Handy der Angehörigen

Wenn die Kinder nicht im selben Haus wohnen, aber tagsüber erreichbar sind, ist eine Lösung mit App die passende Zwischenstufe. Der Alarm geht dann als Benachrichtigung aufs Smartphone. Ein App-fähiges Notrufsystem mit tragbarem Armband aus dem oberen Preissegment gehört zu den meistbewerteten Geräten dieser Kategorie.

Sie sollten allerdings wissen, worauf Sie sich einlassen. Diese Systeme brauchen stabiles WLAN in der Wohnung des Betroffenen. Fällt der Router aus, fällt der Notruf aus. Außerdem hängt alles daran, dass das empfangende Handy nicht stumm geschaltet ist und nicht im Nebenzimmer liegt. Wer nachts gut schläft und das Telefon lautlos stellt, ist keine verlässliche Notrufzentrale.

Mobile Geräte für Haus und Garten

Ein mobiles Notrufsystem mit mehreren Sendern für Haus und Grundstück aus dem Premiumbereich richtet sich an Haushalte mit Garten oder Werkstatt, in denen sich der Betroffene regelmäßig außerhalb der Reichweite eines Steckdosenempfängers aufhält. Die aktuellen Preise aller genannten Geräte prüfen Sie am besten direkt bei Amazon, sie ändern sich häufig.

Notruf ist nur die halbe Lösung

Ein Punkt, der in der Tarifdiskussion untergeht: Ein Notrufsystem greift erst, wenn es schon passiert ist. Ein erheblicher Teil der Stürze passiert beim Aufstehen. Aus dem Bett in der Nacht, aus dem tiefen Sessel, von der Toilette. Wer hier nachrüstet, senkt das Risiko, ohne dass ein Vertrag nötig wäre. Welche Modelle für welche Situation taugen, zeigt der Überblick zu Aufstehhilfen für Bett, Sessel und Toilette, für die Nacht speziell der Beitrag zur Aufstehhilfe fürs Bett.

Der zweite große Gefahrenbereich ist das Bad. Entscheidend ist dabei weniger, ob überhaupt ein Griff montiert ist, sondern an welcher Stelle. Wo Haltegriffe in der Dusche hingehören, lohnt die zehn Minuten Lesezeit, bevor gebohrt wird. Ein Notrufsystem in einer ansonsten unveränderten Wohnung ist eine halbe Maßnahme.

Prüfpunkte vor dem Kauf oder Vertragsabschluss

Arbeiten Sie diese Punkte konkret durch, bevor Sie sich entscheiden.

Wird das Gerät tatsächlich getragen? Die wichtigste Frage überhaupt, und nur durch Ausprobieren zu beantworten. Ein Sender auf der Kommode ist wertlos. Klären Sie vorher, ob Armband oder Halskette akzeptiert wird.

Funktioniert es im Bad? Der häufigste Unfallort. Prüfen Sie, ob der Sender wasserfest ist und das Signal durch die Badezimmertür reicht. Viele Geräte sind nur spritzwassergeschützt, was zum Duschen nicht genügt.

Wer reagiert und wie schnell? Bei einem Vertragsdienst die Zentrale, bei einem Funksystem eine konkrete Person. Fällt Ihnen niemand ein, der zuverlässig erreichbar ist, brauchen Sie die Zentrale. Und kommt jemand in die Wohnung hinein? Ohne hinterlegten Schlüssel wird die Tür im Ernstfall aufgebrochen.

Wie wird die Stromversorgung überwacht? Batteriewarnung oder feste Testroutine, eines von beidem muss sein. Bei Strom- oder WLAN-Ausfall sind App-Lösungen der Schwachpunkt, Vertragsgeräte haben meist eine Notstromversorgung.

Passt der Tarif zum Zuschuss? Lassen Sie sich schriftlich geben, was im bezuschussten Basistarif enthalten ist und was extra berechnet wird. Achten Sie auf kurze Kündigungsfristen: Eine Bindung über viele Monate ist bei unklarer gesundheitlicher Lage ein schlechtes Geschäft.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Zuschuss der Pflegekasse zum Hausnotruf?

Die Pflegekasse übernimmt für das Basispaket 25,50 Euro pro Monat sowie eine einmalige Anschlusspauschale. Bei vielen Anbietern deckt das den Grundtarif vollständig ab. Zusatzleistungen wie Schlüsselhinterlegung oder Bereitschaftsdienst tragen Sie selbst.

Bekomme ich den Hausnotruf schon mit Pflegegrad 1?

Ja. Pflegegrad 1 genügt für den Zuschuss. Zusätzlich müssen Sie überwiegend allein leben und ein erhöhtes Notfallrisiko haben, etwa durch Sturzgefahr oder eine Herzerkrankung. Ein höherer Pflegegrad bringt beim Hausnotruf keinen höheren Zuschuss.

Was kostet ein Hausnotruf ohne Pflegegrad?

Ohne Pflegegrad zahlen Sie Grundgebühr und Anschlussgebühr vollständig selbst. Die Preise unterscheiden sich je nach Anbieter und Region erheblich, deshalb sollten Sie mindestens drei Angebote vor Ort vergleichen. Hier lohnt besonders die Prüfung, ob ein einfaches Funksystem ohne laufende Kosten den Bedarf bereits deckt.

Lohnt sich ein Notrufknopf ohne Abo?

Ja, wenn jemand in Hör- oder Funkreichweite ist, der reagieren kann. Für Paare oder Angehörige in unmittelbarer Nachbarschaft ist ein Funksystem ohne laufende Kosten oft die passendere Lösung. Wer allein lebt und niemanden in der Nähe hat, braucht eine rund um die Uhr besetzte Zentrale.

Funktioniert ein Hausnotruf auch außerhalb der Wohnung?

Der klassische Hausnotruf ist auf die Wohnung und den unmittelbaren Außenbereich ausgelegt. Für Spaziergänge oder Einkäufe brauchen Sie ein mobiles Gerät mit Mobilfunkverbindung, das die meisten Anbieter als kostenpflichtige Zusatzoption führen. Einfache Funksysteme reichen meist nur bis in den Garten, und auch das nur bei freier Sicht.

Wie beantrage ich den Hausnotruf bei der Pflegekasse?

Meist übernimmt der Anbieter den Antrag für Sie. Sie wählen einen Hausnotrufdienst, legen Pflegegradbescheid und Angaben zur Wohnsituation vor, der Anbieter reicht die Unterlagen bei der Pflegekasse ein. Warten Sie die Bewilligung ab, bevor Sie unterschreiben.

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